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Menschen am Fluss im globalen Süden. Erfahrungen und Information

13. Oktober | 18:00 - 19:30
Kostenlos

Was bedeutet es, einen Fluss als lebendiges Wesen und nicht bloß als Naturressource zu verstehen? Und welche Bedeutung haben Flüsse für die Menschen, die mit und von ihnen leben?

Der Vortrag nimmt diese Fragen ausgehend von den Erfahrungen von Menschen im globalen Süden in den Blick. Ein Beispiel ist der Fluss Los Cedros in Ecuador, dem 2022 auf Grundlage der ecuadorianischen Verfassung das Recht auf Leben zugesprochen wurde.
Den gedanklichen Ausgangspunkt bildet ein Essay des österreichisch-mexikanischen Philosophen und Gesellschaftskritikers Ivan Illich (1926–2002). In „H2O und die Wasser des Vergessens“ (1985) beschreibt er, wie Wasser im Laufe der Geschichte seine mythische Bedeutung verlor und zunehmend zur bloßen Ressource und zum urbanen Reinigungsmittel wurde.

Referentin: Prof. Martina Kaller ist Historikerin und Lateinamerikanistin an der Universität Wien. Sie forscht und lehrt zu Globalgeschichte, Lateinamerika, Entwicklungsfragen und den Arbeiten Ivan Illichs. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf globalen und interdisziplinären Perspektiven

 

Herzlich willkommen!
Eintritt frei!

gefördert von:

Details

  • Datum: 13. Oktober
  • Zeit:
    18:00 - 19:30
  • Eintritt: Kostenlos

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